Schon früh erkannten die Maler der Renaissance den Wert des Goldenen Schnittes für die Kunst. Die Einteilung des Bildes nach dem Goldenen Schnitt schien den meisten Malern als Harmonisch. Und das ist es auch.
Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren verhält wie die Summe aus beiden zur größeren. (Quelle: de.wikipedia.org)
Was heißt das ? Wenn man das Bild in ein Verhältnis von zirka 60 % der Seitenlänge zu 40 % der Seitenlänge einteilt, dann wirkt das Bild harmonischer. Man erhält nun mehrere Linien, die wie in dem Bild oben zu sehen sind das Bild einteilen. Richtet man nun das Bild auf diesen Linien aus wirkt das Bild für uns harmonischer.
Besonders harmonisch wirken dabei die Punkte an denen sich die Linien treffen. Wie im folgenden Bild:
Wenn man mit dem Goldenen Schnitt arbeitet sollte man allerdings nie die Gesamtkomposition vergessen. Wie man z.B. an der Nahaufnahme des Gepardenkopfes sieht ist das Auge nicht 100%ig im Goldenen Schnitt. Hätte ich das Auge genau im Goldenen Schnitt platziert, dann hätte ich ein Stück des oberen Kopfes abgeschnitten, was ich nicht wollte.
Der Goldene Schnitt ist natürlich keine feste Regel, sondern ein kompositorisches Hilfsmittel, dass man anwenden kann, aber nicht muss. Wer mehr theoretisches, mathematisches oder geschichtliches Wissen zum Goldenen Schnitt haben möchte, der wird hier fündig.








One Response
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Landschaftstipp: Komposition | Ankimo's Naturfoto Blog (via Pingback)
Leave a ReplyFreitag, 13. Februar 2009
[...] Der goldene Schnitt ist schon sehr lange bekannt und wurde schon lange vor der Fotografie von Malern genutzt. Zu diesem Thema habe ich schon einen Artikel in meinem Block. Schaut mal hier. [...]