• Dienstag, April 15th, 2008

Abstrakter Ast

Mit der neuen Rubrik Bildergeschichten möchte ich euch zeigen warum und wie ich manche meiner Bilder gemacht habe und welche Schwierigkeiten dabei entstanden sind. Wie mich ein kleiner Ast im Wasser dazu brachte 15 Minuten lang einen kleinen Teich hoch und runter zu rennen möchte ich euch hier erzählen.

Das Umfeld

Seit gut 15 Minuten laufe ich am Ufer des kleinen Hirschbornteiches auf und ab. Auf der Suche nach dem optimalen Winkel für die Aufnahme. Ein Ast liegt im Wasser. Er liegt cirka 2 Meter vom Ufer entfernt. Die Wahl der Perspektive ist durch meinen Standpunkt am Ufer schon stark eingeschränkt.
Der wolkige Himmel sorgt für ein diffuses Licht, und die Oberfläche des Wassers weißt nur geringfügig Erschütterungen auf. Der knöcherige Ast wirft sein Spiegelbild auf die Wasseroberfläche. Die Form des Astes und der Spiegelung möchte ich für ein abstraktes Bild nutzen.

Der Ablauf

Ich versuche die Perspektive so zu wählen das der Ast frei steht und die Spiegelung eine gewisse Tiefe in das Bild bringt. Ebenfalls soll die Oberfläche den Bildausschnitt voll spiegeln, das heißt man soll nicht in das Wasser schauen können. Nachdem ich schon einen kleinen Pfad am Ufer des Teiches getrampelt habe bin ich endlich mit der Perspektive zufrieden. Die Oberfläche des Wassers soll spiegelglatt und monoton sein. Hierbei hilft mir vor allen Dingen der bewölkte Himmel und etwas Geduld bis der Wind sich legt. Mit einer Blende 16 und einer Belichtungszeit von 1/8 Sekunde konnte ich das Bild so belichten wie es mir gefällt. Nun ist es absolut Windstill. Die Spiegelvorauslösung wird angeschaltet und mit meinem Fernauslöser mache ich das Bild. Fertig.

Das Ergebnis

Abstrakter Ast


Für Anregungen was ihr anders gemacht hättet, oder über Fragen in euren Kommentaren freue ich mich schon jetzt.

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One Response

  1. Ich wüsste nicht, was Du anders hättest machen sollen. Das Bild sieht toll aus!

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