• Mittwoch, Juni 11th, 2008

Linien zum Motiv: Weißkopf - Seeadler auf einem Ast Linien zum Motiv: Weißkopf - Seeadler auf einem Ast (eingezeichnet)

Unsere Augen folgen automatisch Linien. Was liegt also näher als Linien zu nutzen um das Motiv eines Bildes dem Betrachter ins Auge zu rücken.

Linien auf das Motiv

Linien die in einer Komposition genutzt werden um den Blick auf ein Motiv zu richten, können ein Bild visuell stark vereinfachen und damit dem Betrachter zugänglicher machen. Wenn nun diese Blickführungslinien in den “Raum” eines Bildes geht, verleiht sie dem Bild auch eine gewissen Tiefe, wie man es in dem Beispiel 1 und Beispiel 2 sehen kann.

Beispiel 1: Der Weg zum Baum

Linien zum Motiv: Der Weg zum Baum Linien zum Motiv: Der Weg zum Baum (eingezeichnet)

Bei dieser Fotografie wurde der Weg als Blickführung auf das Motiv genutzt. Dieses Beispiel basiert auf der klassischen Version einer Blickführungslinie.

Beispiel 2: Der lange Weg zum Baum

Linien zum Motiv: Der lange Weg zum Baum Linien zum Motiv: Der lange Weg zum Baum (eingezeichnet)

Hierbei wurde die Abgrenzung zwischen den Feldern als Blickführung genutzt. Besonders bei diesem Bild ist, dass die Blickführungslinien zickzack durch das Bild läuft anstatt direkt auf das Motiv zu. Der Betrachter wird damit über einen großen Teil des Bildes geführt.

Beispiel 3: Affe mit Blickführung

Linien zum Motiv: Affe mit Blickführung Linien zum Motiv: Affe mit Blickführung (eingezeichnet)

Dieser Samango hat eine eingebaute Blickführung. Sein Schwanz zeigt immer auf den Körper. Diesen kleinen Trick kann man bei vielen Tierarten nutzen, um einer Tierfotografie eine kompositorische Grundlage zu geben.

Beispiel 4: Wanderer am schmalen Grad

Linien zum Motiv: Wanderer am schmalen Grad Linien zum Motiv: Wanderer am schmalen Grad (eingezeichnet)

In diesem Bild liegen die Hauptmotive (Wanderer) alle auf einer Blickführungslinie. Diese Linie geht durch die Motive hindurch und verbindet diese.

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