• Dienstag, Juni 24th, 2008

Blick auf das Gnu Blick auf das Gnu

Schon in einer Zeit als wir noch behaart über die Savanne liefen, waren die Blickrichtungen unserer Rudelkollegen für uns interessant. Hatte der Nachbar da etwas Essbares entdeckt, oder gar eine Gefahr ? Wenn die Blickrichtung anderer Menschen und so lenken können, warum sollte man diese nicht als kompositorisches Hilfsmittel einsetzen ?

Blicklinien

Blicke anderer Menschen oder Tiere können unseren eigenen Blick lenken. Sogar, wenn man die Augen des anderen nicht direkt sieht, denkt sich unser Gehirn wo der andere gerade seinen Blick hinlenkt. Blicklinien sind physikalisch nicht im Bild abgebildet. Sie sind also ein besonderer Fall von Blickführungslinien.

Beispiel 1: Blick auf das Gnu

Blick auf das Gnu

Die zwei Wildhüter beobachten das Gnu, dass auf dem Tierpfad entlang läuft. Der Betrachter folgt sofort den Blicken der beiden Männer auf das Gnu.

Beispiel 2: Blick auf den Gipfel

Auf den Gipfel blicken

Der Blick der Wanderin geht auf den Gipfel. Das Ziel der Tour. Das der Gipfel hierbei komplett von Wolken eingehüllt ist, gibt dem Gipfel noch einen mystischen Touch. Der Blick der Wanderin führt den Blick des Betrachters auf den Gipfel.

Beispiel 3: Blick auf den Wal

Der Blick der Kajakerin führt den Betrachter auf das Motiv

Hier wird die Kajakerin genutzt um den Blick des Betrachters auf das Motiv zu lenken. Außerdem gibt sie den Funken von Abenteuer mit in das Bild.

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