• Montag, Juni 30th, 2008

Giraffen in der Etosha - Pfanne Giraffen in der Etosha - Pfanne (eingezeichnet)

In der Naturfotografie trifft man häufiger auf horizontale Linien. Dabei geht es nicht unbedingt nur um den Horizont selber, sondern auch um andere horizontale Linien.

Horizontale Linien

Unser natürliches Blickfeld ist horizontal ausgelegt und eine horizontale Linie stellt somit eine der Grundlinien für die Kompostion von Bildern da. Dadurch bieten horizontale Linien ein hohes Maß an Stabilität in einem Bild. Eine gerade horizontale Linie steht auch für Ausgewogenheit. Wenn man mit seinem Hauptmotiv eine Horizontale durchbricht, dann lenkt man die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Motiv.

Der Horizont selber

Der Horizont ist eine gedanklich, fixer Vector. Unser Gehirn nimmt den Horizont sehr schnell war und jegliche Sonderheit des Horizonts wird von unserem Gehirn mit Skepsis wahrgenommen. Ein schiefer Horizont in einem Bild fällt uns gleich ins Auge. Erst recht, wenn es sich um Wasserhorizonte handelt. Wie und wo man den Horizont ausrichtet habe ich schon einmal in folgendem Artikel erläutert.

Wiederholende horizontale Linien

Sich wiederholende, horizontale Linien können einem Bild Tiefe und Ruhe geben. Das Spiel mit der Schärfentiefe kann hier zu interessanten Effekten genutzt werden.

Giraffen in der Etosha – Pfanne

Giraffen in der Etosha - Pfanne Giraffen in der Etosha - Pfanne (eingezeichnet)

Diese Giraffen habe ich in der Etosha – Pfanne fotografiert. Die horizontale Linien teilen das Bild in mehrere Farbflächen ein und geben dem Bild Tiefe. Dadurch das die Giraffen diese Linien durchbrechen wandert die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Tiere.

Berge im Sonnenuntergang

Sonnenuntergang in Südafrika Sonnenuntergang in Südafrika (eingezeichnet)

Um den Sonnenuntergang entsprechend intensiv abzubilden habe ich soweit unterbelichtet, dass man gerade noch die horizontalen Linien der Bergrücken erkennen kann. Die horizontalen Linien geben dem Bild eine entsprechende Tiefe.

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