Es ist bewölkt. Das Licht reicht nicht qualitative, hochwertige Bilder der weiten Landschaft zu machen. Jetzt ist es Zeit in die Details der Landschaft zu gehen.
Z.B. um Bilder der Erdoberfläche zu machen.
Landschaftstipp: Bilder der Erdoberfläche
Um Bilder von der Erdoberfläche zu machen nutze ich Tele – Objektive. Z.B. mein Sigma 24-70 mm 2.8 oder mein Sigma Macro 105 mm 2.8 mm Objektive.
Ich nutze für solche Bilder immer ein Stativ und versuche die Kamera möglichst parallel zur Oberfläche auszurichten. Sehr ergiebig sind Schlammbänke am Rande von Seen oder Flüssen. Hier bleibt Laub kleben und die Spuren von Tieren sind lange und deutlich als Abdrücke im Schlamm zu erkennen.
Das exakte Aufstellen des Stativs ist eines der Probleme bei dieser Art der Fotografie. Im Schlamm muss man das Stativ möglichst gut fixieren, wobei gelegentlich die Beine während des Fotografierens weiter einsinken können und damit eine ständige Kontrolle und Nachjustierung nötig ist.
Bei nasser Oberfläche kann ein Pol – Filter dafür sorgen störende Reflexionen zu eliminieren. Schatten in Abdrücken kommen dadurch besser zum Vorschein. Wenn der Pol – Filter
allerdings etwas schwerer ist, dann kann es bei Zoom – Objektiven dazu kommen das die Gravitation während der Aufnahme “automatisch” zoomed. Hierbei kann ein breites Gummiband am Objektiv helfen.

Der Schlamm zeichnet den Waschbär Abdruck deutlich ab und das Blatt fügt einen leichten Farbklecks in die Komposition.

Risse im getrockneten Schlamm können zu abstrakten Fotografien führen.

Selbst der verspritzte Kot eines Vogels (wahrscheinlich Reiher oder Komoran) kann auf der Oberfläche zu einem abstrakten Gemälde führen.

Die Vorder- und Hinterpfote des Waschbären ist deutlich im Schlamm zu erkennen.

Man kann die Form der Entenfuß – Abdrücke auch als Pfeil missbrauchen.

Die Oberfläche der natürlichen Öllache im Schlamm ist ein tolles, abstraktes Motiv. Mit dem Makroobjektiv kann man hier den Schimmer isolieren.









Donnerstag, 18. Dezember 2008
Hallo!
Ein toller Hinweis, den du in diesem Bericht gibst. Viel zu oft lässt man sich von scheinbar schlechten Wetterbedingungen abschrecken und verzichtet auf einen geplanten Fotoausflug. Dabei sind gerade diese Wetterbedingungen häufig ideal für den Makrobereich und so wie du berichtest zB Bodenaufnahmen.
lG
Franz