• Mittwoch, Dezember 24th, 2008

Monster HDRI - Panorama

Was kommt eigentlich bevor man das Foto macht ? Hier ein paar der Dinge die ich tue bevor ich mit Fotografieren anfange.

Landschaftstipp: Vorbereitungen

Die Idee

Am Anfang eines Bildes habe ich immer die Idee im Kopf. Was will ich überhaupt fotografieren und warum. Wie weit man eine Idee ausschmückt ist meistens von der Idee abhängig. In der “großen” Landschaftsfotografie sind Ideen meistens ortsgebunden. In der “kleinen” Landschaftsfotografie können Ideen vollkommen ortsunabhängig sein.

Eine grobe Orientierung

An Orten an denen ich noch nicht war gilt mein erster Blick immer auf eine Landkarte oder Google Earth. Hiermit lege ich den Grundstein für eine grobe Vororientierung. Karten im Maßstab 1:25.000 sind ideal.

Nichts wie hin

Man sollte schon vor der Fotografie an Ort und Stelle gewesen sein um Eindrücke zu sammeln und ein Gespür für die Landschaft zu bekommen. Ausserdem kann man danach auch einschätzen wie lange man überhaupt braucht um an den Aufnahmepunkt zu kommen. Was macht diesen Ort aus ? Mal die Finger durch das Gras oder den Sand fahren lassen kann Ideen ausbauen oder neue schaffen.

Das Los der Jahreszeiten

Bin ich vielleicht zur falschen Jahreszeit da ? Fehlen die Herbstfarben oder das saftige Grün des Frühlings ?

Auf oder Untergang

Was bietet meinem Bild die besseren Bedingungen. Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Wo geht in meinem Bild die Sonne auf ? Immer im Osten ? Nein. Je nach Jahreszeit variiert in unseren Breitengraden der Sonnenaufgang von Nord- bist Südost. Was ist mit den Schatten die Berge und Bäume werfen ?

Wetterbericht

Der Wetterbericht ist der wichtigste Bericht für die Landschaftsfotografie und nötig um seine Idee vom nebelverhangenen Tal oder schäfchenwolkenem Himmel umzusetzen.
Helfen kann z.B.: www.wetter.com.

Beispiele

Abstrakter Ast
Die Spiegelung des Astes hatte ich schon lange im Kopf bevor ich das Bild machen konnte. Ich habe niemals gezielt nach so einem Ast gesucht. Meistens war das Wasser zu unruhig, oder die Spiegelung nicht stark genug. Bis ich eines Tages mal Glück hatte und meine Idee umsetzen konnte.

Linien ins Nichts: Der Weg ins Dunkel
Diese Idee entstand im Schwarzen Moor in der Hochrhön. Ich dachte das die weißen Holzplanken als Führungslinie in eine Unwetterfront recht gut funktionieren würde.
Ich bin mit dem Resultat schon ganz zu frieden, aber ich hoffe immer noch auf stärkere Kumulus – Wolken.

Der Weg zum Baum
Ich hatte das Motiv schon ein paar mal fotografiert und mir immerwieder dabei gedacht, dass der blattlose Baum im Schnee ein schönes Schwarzweißbild geben könnte. An dem Tag hatte das Wetter mitgespielt..

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