• Mittwoch, März 25th, 2009

Enten highkey

Wenn ich gezielt Vögel fotografieren will, dann tue ich das meist als Fotopirsch. Das heißt ich bin zu Fuss oder im Auto unterwegs und suche nach meinen Motiven. Hier ein paar Anregungen dazu …

Vogelfotografie: Fotopirsch

Schwanzmeise auf Zweig fotografiert

Für mich ist die Fotopirsch die ideale Weise Vögel zu fotografieren. Aber dazu muss man das Ziel seiner Fotos definieren. Ich versuche in der Regel “natürliche ” Bilder zu machen. Ich habe dabei kein Problem einen Vogel in einer Landschaft abzubilden. Ich habe eigentlich kein Interesse daran Erkennungsbilder zu machen. Das Fotografieren in einem “Vogelfotostudio” kann mir diese Option nicht bieten. Ausserdem versuche ich z.B. das nutzen eines Blitzes weitgehend zu vermeiden.

Die klassische Ansitzfotografie im natürlichen Umfeld (nicht am Futterhäuschen im Garten mit aufgebauten Blitzsystem und aufgehängtem Hintergrund) bietet mir nicht genug Flexibilität. Wobei ich bei meinen Pirschgängen auch durchaus zu einem Ansitzfotografen werden kann. Doch in der Regel habe ich dabei weder die Hütte noch das Tarnzelt oder kann die Vögel gezielt anlocken. Vielmehr locken mich bestimmte Stellen, an denen ich auf mein Motiv treffen kann, magisch an. Dort verschanze ich mich dann entsprechend. Eventuell sogar unter einem Tarnnetz. Trotzdem bin ich jederzeit in der Lage entsprechend meinen Standort zu wechseln. Wenn man in das natürliche Umfeld der Vögel eindringt, dann strömen bestimmte Reize des Umfeldes auf mich ein, die ich Versuche in meine Fotos mit einzubinden. Das verbessert die Stimmung meiner Fotos erheblich.

Um erfolgreich Pirschen zu können muss man sich mit den Sinnen der Vögel auskennen. Dazu werde ich auch noch einen extra Blogeintrag schreiben. Vögel sehen, hören und riechen anders als Menschen, und reagieren auf verschieden Reize anders. Dies ist sogar von Vogel zu Vogel unterschiedlich.

Kormoran auf einem Astwerk

Ein weniger fotografischer Grund für meine Pirschgänge ist die Tatsache das ich beruflich in der Regel schon 10-12 Stunden am Tag sitze, was dazu führt das ich beim Fotografieren nicht auch noch 8 Stunden in einem Tarnzelt sitzen möchte.

Der Nachteil der Fotopirsch ist es, dass man es am Anfang schwieriger hat nah an die Tiere heran zu kommen. Doch mit etwas Übung kommt man relativ nah an die Vögel heran. Auch die entsprechende Pirschausrüstung kann hier helfen. Aber auch das ist Bestandteil eines neuen Blogeintrag.

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