• Samstag, Juni 13th, 2009

Wasser abstrakt

Die kleine Stromschnelle war kaum zu sehen …

Bildergeschichten: Wasser abstrakt

Ich konzentriere mich voll und ganz auf eine Stromschnelle an meinem „Hausbach“. Ich bin öfters hier. Heute war ich spät dran. Der bewölkte Himmel und das diffuse Licht waren ausschlaggebend für meine Entscheidung heute fließendes Wasser zu fotografieren.

Ich bin sehr zufrieden mit meinen Bilder, als ich plötzlich im Augenwinkel eine kleine stehende Stromschnelle sehe. Der Überwurf des Wassers ist so gering, dass einem die Stelle erst auffällt, wenn man sie länger beobachtet. Ich frage mich was das wohl für eine Bild ergibt. Unter einer Langzeitbelichtung sollte das Wasser eine intensive Farbe annehmen und der Bereich in dem sich das Wasser bricht sollte weiß werden.

Ich positioniere die Kamera und montiere den Polfilter an mein 70-200 mm Objektiv. Bei Blende 20 erhalte ich eine Belichtungszeit von 8 Sekunden. Mit dem Fernauslöser klappe ich den Spiegel hoch. Ich halte meine Hand vor den Sucher um einfallendes Licht nicht den Belichtungsmesser irritieren zu lassen. Klack. Ich habe dem Licht den Weg zum Sensor freigegeben. Ein erneutes Klack acht Sekunden später und die Kamera verarbeitet die Bilddaten. Gespannt erwarte ich das Erscheinen des Bildes auf dem Display. Ich kontrolliere das Histogramm und die Schärfe und freue mich über meine kleine Entdeckung.

Zufrieden klettere ich den steilen Hang zu meinen Auto hoch. Ich freue mich über jedes abstrakte Bild das ich mache. Abstrakte Bilder sind für mich die Bestätigung das ich etwas sehen kann, dass andere meistens übersehen.

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
Leave a Reply