• Donnerstag, Dezember 03rd, 2009

Langzeitbelichtung fließendes Wasser

Der Nik Sharpener Pro ist eine einfache Möglichkeit professionell Bilder zu schärfen. Mit der Möglichkeit den Nik Sharpener Pro aus Lightroom aufrufen zu können ist er auch sehr handlich….

Schärfere Fotos: Mit Nik Sharpener Pro

Es gibt ein Haufen Schärfungstools auf dem Markt. Das Richtige gibt es nicht und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Ich nutze regelmäßig den Nik Sharpener Pro. Mit diesem Tool kann ich schnell Bilder professionell schärfen. Ich nutze das Tool vor allen Dingen zum Schärfen von Drucken. Im Gegensatz zum manuellen Schärfen, dass ich schon vorher angesprochen habe ist das Schärfen über NSP wesentlich schneller und ich kann auch für Drucker schärfen mit denen ich selbst keine Erfahrung habe.

Beim Nik Sharpener Pro stelle ich einfach das Druckverfahren, die Auflösung des Gerätes ein und lasse mir die Datei entsprechend schärfen. Eine korrekte Grundschärfe ist allerdings die Grundlage für den Prozess. Ich nutze das Tool nicht um Unschärfen auszugleichen, oder Bilder für das Internet zu schärfen. Dafür dauert mir der Prozess zu lange und das Handling von Lightroom aus ist dafür zu umständlich um mehr als eine Datei zu schärfen.

Bevor das Bild geschärft werden kann muss es in der richtigen Auflösung und Größe vorliegen. Das heißt, wenn ich ein Bild in DIN A4 drucken möchte, dann sollte die Datei auch schon so skaliert sein, dass sie dem Format entspricht.
Um die Auflösung anzupassen nutze ich normalerweise Genuine Fractals. Im verkleinern oder vergrößern von Aufnahmen liefert es einfach eine bessere Qualität als die Standardfunktion in Adobe Lightroom. Da allerdings nicht jeder die Software hat, nutze ich in diesem Artikel die Standardfunktion von Lightroom.

Ich öffne mir in der Bibliothek die Datei die ich drucken möchte. Und gehe mit Rechtsklick auf exportieren.

Exportmenü von Adobe Lightroom

Wie ihr hier schon sehen könnt habe ich zum umwandeln Vorlagen gemacht die z.B. „Export DIN A4 Print“ heißen. Wenn ich diese Vorlage anklicke bekomme ich in meine erwünschte Kopie der Originaldatei. Aber ich möchte euch noch zeigen was sich hinter der Vorlage versteckt. Dazu werfe ich einen Blick in die Einstellungen.

Lightroom export in DINA4

Unter „Speicherort für Export“ gebe ich den gleichen Ordner wie die Originaldatei an. Lass die beiden Dateien stapeln und direkt dem Katalog wieder hinzufügen. Bei der Dateibenennung nutze ich den selben Namen wie bei dem Original, nur das ich noch ein _PRINT_A4 hinzufüge. Mit dieser Bezeichnung was ich gleich welchen Zweck die Kopie erfüllt.

Die Dateieinstellungen habe ich so gewählt, dass ich möglichst keinerlei Informationen verliere. ProPhoto RGB ist der größte Farbraum den ich nutze und eine 16 Bit TIFF Datei garantiert mir eine verlustfreie Konvertierung.

Die Bildgröße ist nun ein entscheidender Faktor. Hier habe ich die Kantenlänge von DIN A4 eingestellt (29.7 x 21 cm) und die Auflösung die ich zum Drucken benutzen möchte (300 DPI).

Nach dem Klick auf exportieren habe ich nun 2 Dateien in meiner Bibliothek.

Kopierte DIN A4 Version in Adobe Lightroom

Die rechte Datei ist die _PRINT_A4. Ein Rechtsklick auf die Datei öffnet das Menü zum starten des Nik Sharpener Pro.

Öffnen von Nik Sharpener Pro

Ich klicke auf „In Sharpener Pro 3.0 Output …“ und es öffnet sich ein neues Fenster.

Adobe Lightroom Original oder Kopie bearbeiten

Ich wähle Original bearbeiten und klick mich weiter. Das Nik Sharpener Pro Fenster öffnet sich.

Nik Sharpener Pro 3.0 Fenster

Auf der rechten Seite gibt es ein Menüpunkt Ausgabeschärfe. Den stelle ich auf mein Ausgabegerät ein.

Ausgabeschärfe einstellen in Nik Sharpener Pro 3.0

Ich stelle meinen Tintenstrahldrucker ein. Dann erscheinen drei weitere Schalter. Der Schalter Betrachtungsabstand lasse ich in der Regel auf automatisch, dann sucht sich NSP einen passenden Abstand nach Bildgröße aus. NSP geht davon aus, dass ein DIN A4 Druck aus näherem Abstand angeschaut wird, als ein DIN A0 Druck. Der Papiertyp ist bei mir in der Regel Textur / Kunst, Matt oder Glanz. Meistens drucke ich auf Hahnemühle Papier und nutze im Epson – Treiber die von Hahnemühle empfohlenen Einstellungen (Velvet, …). Die selbe Einstellung nutze ich hier. Die Druckerauflösung ist vom Drucker vorgegeben. Ein Blick in die Herstellerbeschreibung sollte hier weiterhelfen. Das war es im Prinzip schon. Auf speichern klicken und das Bild wird entsprechend geschärft. Es gibt zwar in Nik Sharpener Pro noch weitere Einstellungen, die ich aber nicht nutze. Interessant ist der Modi „Schärfe Druckvorschau“. Hier kann man sich das Endergebnis schon einmal anschauen.

Display modes in Nik Sharpener Pro 3.0

Nach dem Speichern ändere ich noch den Namen der Datei so ab, dass ich erkennen kann für welches Ausgabemedium die Datei geschärft wurde. Die Datei heisst somit endgültig EUDE_00208_35243_PRINT_A4_HM_PhotoRag.tif. Das war es.

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